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Zum Ende der Seite springen Tetanustoxin
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Simon Simon ist männlich


Dabei seit: 25.06.2006
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Tetanustoxin Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Wer hilft mir auf die Sprünge:
Wir behaupten ja, daß auch in verklebten/vertrockneten Wunden eine Sauerstoffversorgung stattfindet und sich keine Toxine bilden können. Aber wie verhält es sich in nekrotischem Gewebe, wo ja scheinbar kein Sauerstoff vorhanden ist, oder doch? Und wie sicher ist es, daß sich dort oder einer Wund-Kruste kein Tetanustoxin bildet? Weiss da jemand eine Quelle oder Erklärung? Und wieso sind bei diesem nach Lehrmeinung durch Tetanustoxine ausgelösten Wundstarrkrampf antitoxische Maßnahmen erfolgreich, wenn nach unserer Ansicht gar kein Tetanustoxin sich bilden kann? Es wird zumindest behauptet, daß diese sog. Antitoxine erfolgreich sind...Das ist für mich der Knackpunkt

Daß die Toxifikation nicht hieb-und stichfest ist, erweist sich vielleicht hierdurch: (Eigentlich wird hier ja die ganze Toxifikation untermauert, bis zu dieser eigentlich entscheidenden Stelle, nämlich der Diagnose:
Das klinische Bild ist recht typisch, oft ist auch noch die Verletzung sichtbar. Bakteriologische Bestätigung mit Nachweis des Toxins im Mäusetest (funktioniert leider nicht immer); Keimdarstellung manch-mal schwierig wegen Vorhandensein einer Begleitflora
http://72.14.221.104/search?q=cache:7mIC...d=18&lr=lang_de[/URL]

Aha, Keimdarstellung funktioniert nicht immer (oder vielleicht sogar gar nicht??)....manchmal schwierig....
Das ist nicht gerade sehr überzeugend an dieser wichtigen Stelle, oder?!
Und nochwas wichtiges: Wurde dieses ominöse Toxin statt im "Mäusetest" auch mal im Mensch nachgewiesen, also beim Wundstarrkrampf-Erkrankten??

neuer versuch:
http://www.bvet.admin.ch/tiergesundheit/...ad=00851_de.pdf Der link ist vielleicht nicht ideal, da tierspezifisch, aber unterliegt inhaltlich dennoch dem gleichem Wirkmechanismus.

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Dieser Beitrag wurde 5 mal editiert, zum letzten Mal von Simon: 08.07.2006 00:25.

07.07.2006 21:39 Simon ist offline E-Mail an Simon senden Beiträge von Simon suchen Nehmen Sie Simon in Ihre Freundesliste auf
susanne


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RE: Tetanustoxin Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Simon,

sowohl in verklebten/vertrockneten Wunden als auch in nekrotischem Gewebe findet grundsätzlich eine Sauerstoffversorgung statt. Sonst müssten ja die vielen Menschen mit verklebten/vertrockneten Wunden oder nekrotischem Gewebe alle an Tetanus erkranken bzw. sogar sterben.

Wie sicher das ist, kannst Du daran ablesen, wenn Du die Vielzahl der von einer Wunde bzw nekrotischem Gewebe betroffenen Menschen bei einer Bevölkerung von 80 Mio siehst und daneben die verschwindend geringe Zahl von Tetanus-Fällen: 10 Erkrankungen / 3 Todesfälle pro Jahr in Deutschland.

Die Zahl der Tetanus-Fälle im Verhältnis zu Wunden/nekrotischem Gewebe ist so gering, dass man sagen kann, Wunde/nekrotisches Gewebe ohne Sauerstoff gibt es (fast) nie! Die wenigen Ausnahmefälle, in denen es dann doch mal vorkommt, dass kein oder zuwenig Sauerstoff vorhanden ist, so dass sich das Tetanus-Toxin bildet und der Mensch an Tetanus erkrankt, müsste man dann näher untersuchen, warum genau es in diesen Fällen zur mangelnden Sauerstoffversorgung kam. Aus Dr. Buchwalds Buch geht z.B. hervor, dass die wenigen Tetanus-Fälle hauptsächlich ältere Leute betreffen. Ältere Leute können auch eher mal das Problem einer Sauerstoffunterversorgung haben, ggf. in Verbindung mit einem offenen Bein. Aber auch hier sind die Chancen, Tetanus zu bekommen, äußerst gering. (wie gesagt: nur 10 Fälle pro Jahr!)

Dein Link hat nicht funktioniert, es würde mich durchaus interessieren, welche Maßnahmen man dann gegen das Tetanus-Toxin ergreift. Ob diese Maßnahmen aber tatsächlich funktionieren, steht allerdings nochmal auf einem ganz anderen Blatt. Die Schulmedizin behauptet gerne, dass sie funktionierende Medikamente hätte, was aber nicht unbedingt stimmen muss und was sicherlich auch schwierig ist, zu überprüfen, da ohnehin nicht jeder Tetanus-Erkrankte an Tetanus sterben würde.

Viele Grüße
Susanne
07.07.2006 23:54 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
Simon Simon ist männlich


Dabei seit: 25.06.2006
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Themenstarter Thema begonnen von Simon
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Das ist aus einem anderen Forum:

"Der Knackpunkt ist halt "anaerob". Es ist halt arg zweifelhaft, daß im lebenden Körper irgendwo eine Sauerstofffreie Zone ist.

Antwort:
Anaerobier sind Bakterien die unter "Luftabschluss" wachsen, heißt in deiner Kieferhöhle können sie sich problemlos vermehren. Unter der Haut ect. meines Wissens auch.

Als Anaerobier werden Lebewesen bezeichnet, die ohne Sauerstoff (anaerob) aktiv sein können. Man unterscheidet fakultative Anaerobier, die sowohl ohne Sauerstoff als auch in Gegenwart von Sauerstoff leben können, und obligate Anaerobier, die durch Sauerstoff gehemmt oder sogar abgetötet werden. Beispiele für fakultative Anaerobier sind Backhefe (Saccharomyces cerevisiae, ein Ascomycet), Milchsäurebakterien und das Darmbakterium Escherichia coli. ...

Anaerobier sind alle ohne Luftsauerstoff lebenden Organismen
"

Das bedarf natürlich eines weiteren Kommentars, für den es mir allerdings gerade zu spät ist...gute nacht!

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11.07.2006 23:00 Simon ist offline E-Mail an Simon senden Beiträge von Simon suchen Nehmen Sie Simon in Ihre Freundesliste auf
susanne


Dabei seit: 01.06.2006
Beiträge: 720

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Hallo Simon,

mir ist nicht klar, was Du mit Deinem Beitrag sagen möchtest. Eine konkrete Meinungsäußerung oder konkrete Frage wäre schön.

Viele Grüße
Susanne
13.07.2006 09:13 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
susanne


Dabei seit: 01.06.2006
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Hallo Simon,

da Du nicht konkreter wirst, vielleicht noch ein paar allgemeine Hinweise:

Dass wir generell in der Kiefernhöhle oder unter der Haut eine sauerstofffreie Zone haben sollen, ist nicht nachvollziehbar. Wir müssten in dem Fall alle an Tetanus erkranken oder sterben.

Sauerstoffabschluss kann unter bestimmten Umständen in Verbindung mit totem Gewebe entstehen. Das ist auch der Grund, warum Tetanus in Verbindung mit Wunden bzw. bei älteren Leuten in Verbindung mit einem offenen Bein vorkommt. Als es in Kriegszeiten mehr Wunden gab und die Wundversorgung zudem schlecht war, gab es mehr Tetanus-Fälle. Bei oberflächlichen oder gut blutenden Wunden ist grundsätzlich kein Tetanus zu erwarten, weil dort die Sauerstoffversorgung immer gegeben ist.

Eine Wunde ist aber für Tetanus gar nicht zwingend erforderlich. Wenn Du Dir ohne äußere Verletzung ein Bein dauerhaft so abbindest, dass kein Blut mehr durchfließt und somit keine Sauerstoffversorgung mehr stattfindet, dann ist ein Wundstarrkrampf zu erwarten. Wir alle haben das Tetanus-Bakterium in uns. Deswegen ist eine sauerstofffreie Zone im Körper undenkbar, wir würden in dem Fall alle an Tetanus erkranken, auch ohne äußere Verletzung!

Viele Grüße
Susanne
13.07.2006 19:11 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
Dany Dany ist weiblich


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Hallo liebe Susanne,,

weißt du wie das mit Raucherbeinen ist ? Müssen diese schwarzen Zonen nicht auch abgestorbenes Gewebe sein ? Haben diese Leute denn Wundstarrkrampf, oder wie wird er verhindert ?
Möglicherweise die gute Wundversorgung ?

Liebe Grüße Dany

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Wer den Weg der Wahrheit geht, stolpert nicht. (Mahatma Gandhi)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Dany: 13.07.2006 23:03.

13.07.2006 23:03 Dany ist offline E-Mail an Dany senden Beiträge von Dany suchen Nehmen Sie Dany in Ihre Freundesliste auf
susanne


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Liebe Dany,

zu Raucherbeinen kann ich nicht viel sagen, ob die wirklich abgestorbenes Gewebe haben. Ich habe aber noch nicht davon gehört, dass Raucher mit Raucherbeinen ein besonderes Tetanus-Risiko hätten. Von daher vermute ich, dass dort zumindest immer noch eine Sauerstoffversorgung stattfindet, dass also nicht wirklich ein Sauerstoff-ABSCHLUSS da ist.

Viele Grüße
Susanne

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von susanne: 13.07.2006 23:15.

13.07.2006 23:07 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
Simon Simon ist männlich


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Hallo,
es hat mich halt verwundert, daß unterschieden wird zwischen Luftsauerstoff und anderem Sauerstoff.

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13.07.2006 23:30 Simon ist offline E-Mail an Simon senden Beiträge von Simon suchen Nehmen Sie Simon in Ihre Freundesliste auf
susanne


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Hallo Simon,

ist mir gar nicht aufgefallen mit dem "Luftsauerstoff". Ich vermute aber mal, dass das wohl eher eine laienhafte Bezeichnung ist.

Viele Grüße
Susanne
13.07.2006 23:37 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
susanne


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Diesen einen, unten bereits erwähnten, Punkt finde ich ziemlich wichtig. Deshalb stelle ich ihn hier nochmal heraus:

Eine Wunde ist aber für Tetanus gar nicht zwingend erforderlich. Wenn Du Dir ohne äußere Verletzung ein Bein dauerhaft so abbindest, dass kein Blut mehr durchfließt und somit keine Sauerstoffversorgung mehr stattfindet, dann ist ein Wundstarrkrampf zu erwarten. Wir alle haben das Tetanus-Bakterium in uns.

Wir müssen uns verabschieden davon, dass Krankheit von aussen kommen soll, auch bei Tetanus.
14.07.2006 07:45 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
Simon Simon ist männlich


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Es ist zum Verrücktwerden!
Überall heisst es, Clostridium Tetani wäre im Boden, an rostigen Nägeln usw. Und von dort gelangt es dann erst über eine Wunde in den Körper.
Die Gegenseite wiederum behauptet, der Erreger wäre permanent in uns. ...
Gibts irgendwo einen Nachweis dafür? Muss mich ja auf irgendwas berufen können.

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14.07.2006 17:05 Simon ist offline E-Mail an Simon senden Beiträge von Simon suchen Nehmen Sie Simon in Ihre Freundesliste auf
susanne


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Hallo Simon,

wenn Du Dich für Tetanus interessierst und die Frage, ob die Keime von außen kommen oder in uns bei entsprechendem Milieu produziert werden, dann wäre sicherlich die Lektüre des Artikels von Dr. Yves Couzigou "Tetanus" interessant für Dich aus "Santé, Liberté & Vaccinations" 48 und 50/ 1976. Dieser Artikel wurde übersetzt von Colette Welter und ist über den Verein "EFI - Eltern für Impfaufklärung" zu beziehen. Er geht auf die umfangreichen Forschungen von Prof. Béchamp zurück.

Viele Grüße
Susanne
14.07.2006 18:46 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
susanne


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Hallo Simon,

sehr interessant ist der Artikel auch hinsichtlich der möglichen Massnahmen bei Tetanus. Sehr erfolgreich scheint die Anwendung einer Magnesiumlösung zu sein, die auch bei schwersten Tetanusfällen zu 100% Heilung geführt hatte. Dr Yves Couzigou schlägt in seinem Artikel entsprechende Forschungen vor, um diese Ergebnisse wissenschaftlich zu untermauern.

Viele Grüße
Susanne
14.07.2006 19:12 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
jannis jannis ist männlich


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Zitat:
Original von Simon
Es ist zum Verrücktwerden!
Überall heisst es, Clostridium Tetani wäre im Boden, an rostigen Nägeln usw. Und von dort gelangt es dann erst über eine Wunde in den Körper.
Die Gegenseite wiederum behauptet, der Erreger wäre permanent in uns. ...
Gibts irgendwo einen Nachweis dafür? Muss mich ja auf irgendwas berufen können.


Hallo Simon, hier die Antwort:
Zitat:
Tetanuserreger finden sich daher überall: im Darm von Mensch und Tier, in der Gartenerde oder in Straßen- und Hausstaub.

Lexikon Techniker Krankenkasse

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LG
Jannis

Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null und das nennen sie ihren Standpunkt - Albert Einstein
14.07.2006 19:46 jannis ist offline E-Mail an jannis senden Beiträge von jannis suchen Nehmen Sie jannis in Ihre Freundesliste auf
susanne


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Lieber Jannis,

Deine Links sind immer wieder genial. Dass sogar die Techniker Krankenkasse bekannt gibt, dass Mensch und Tier das Tetanus-Bakterium in sich tragen, das hätte ich wirklich nicht gedacht! Wenn die Orthodoxen jetzt nur mal anfangen würden, logisch zu überlegen.

Viele liebe Grüße
Susanne
14.07.2006 19:54 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
jannis jannis ist männlich


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Da habe ich noch was gefunden, die Diagnose ist immer klinisch (optischer Befund), die können nicht einmal im Labor was nachweisen!!!

Zitat:
Die Diagnose des Tetanus ist eine klinische. Clostridium tetani kann typischerweise aus den Wunden nicht kultiviert werden. Die Inokulation von Patientenserum in eine Maus dient zum Toxinnachweis im Serum, ist häufig nicht ausreichend verlässlich, das gleiche trifft auf den quantitativen Antitetanus-Toxoid-IgG-Nachweis im ELISA zu, insbesondere korreliert der Titer nicht mit der Schwere der Erkrankung.

Deutsche Gesellschaft für Neurologie: Tetanus

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LG
Jannis

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14.07.2006 20:22 jannis ist offline E-Mail an jannis senden Beiträge von jannis suchen Nehmen Sie jannis in Ihre Freundesliste auf
Simon Simon ist männlich


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Hallo Susanne,
danke für den Lesetipp, das ist was.
Also die Welt ist klein, denn Colette W. habe ich schon kennengelernt aus einigen mails.

DAnke für den Link, Yannis. Das ist genau das richtige.

Jeztt könnte doch die Gegenseite aber dennoch behaupten, der Erreger ist im Darm nicht in einem anaeroben Milieu.
Dann sitzen wir alle im selben Boot:
Sie behaupten, im Darm ist Sauerstoff (ergo wird der Erreger nicht toxisch), und wir behaupten das sowieso.

Und das Spielchen mit den Krusten und Nekrosen geht wieder von vorne los: geschockt

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Simon: 14.07.2006 23:26.

14.07.2006 23:23 Simon ist offline E-Mail an Simon senden Beiträge von Simon suchen Nehmen Sie Simon in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Simon,

wenn Du den Artikel der TKK aufmerksam durchliest, dann stellst Du fest, dass lt. der TKK überhaupt nicht von anaerobem Milieu die Rede ist. Wenn der Tetanus-Keim von aussen in die Wunde gelangt, dann vermehrt er sich und bildet Toxine - so die TKK. Und so wird es auch anderweitig verbreitet.

Aber genau das ist falsch! Das Tetanus-Bakterium kann wie alle Bakterien nur dann Toxine bilden, wenn Sauerstoffabschluss gegeben ist. Wenn die Gegenseite das mal anerkennen würde, dann wären wir schon einen riesigen Schritt weiter.

Und wenn dann die Schulmedizin auch noch den letzten Schritt gehen würde, mal im Zusammenhang logisch denken: 1) Der Mensch trägt das Tetanus-Bakterium schon in sich 2) Aber nur bei Sauerstoffabschluss bildet dieses Toxine -> Dann wären wir uns doch komplett einig.

Dass bei den Krusten und den Nekrosen grundsätzlich kein Sauerstoffabschluss gegeben sein kann, das haben wir doch schon längst weiter unten anhand der Zahlenverhältnisse geklärt.

Viele Grüße
Susanne
14.07.2006 23:46 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
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Vielleicht noch etwas zur Klarstellung, bevor hier jemand denkt, wie mögen denn die Tetanus-Bakterien aus dem Darm zu der Stelle kommen, wo die sauerstofffreie Zone ist? Nein, hier wandern nicht die Bakterien aus dem Darm an die Stelle mit dem Sauerstoffabschluss, sondern:

Durch die Zersetzung der Zellen an der Stelle, wo der Sauerstoffabschluss ist, wandeln sich die anatomischen Mikroben dort in Tetanusbakterien um!!!

Kann allles nachgelesen werden in dem unten genannten Artikel von Dr. Yves Couzigou. So funktioniert original Béchamp. Das ist vielleicht an diesem Tetanus-Beispiel mal richtig schön herausgekommen.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von susanne: 15.07.2006 00:56.

15.07.2006 00:55 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
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Durch dieses schöne Tetanus-Beispiel wird auch sofort klar, wie falsch die Impftheorie ist.

Der Körper bildet selber unter bestimmten Umständen (sich zersetzende Zellen wegen Sauerstoffabschluss) das Tetanus-Bakterium zwecks Toxin-Bildung. Es macht daher überhaupt keinen Sinn, dass er gleichzeitig auch noch zum Zwecke der Abwehr Antikörper gegen das Bakterium bzw. Antitoxine gegen das Tetanus-Toxin bilden würde. Der Körper scheint bei entsprechendem Milieu einen Bedarf für das Tetanus-Toxin zu sehen.

Jetzt kann man sich Gedanken darüber machen, warum denn der Körper unter bestimmten Umständen einen Bedarf sieht für so etwas Schreckliches wie Tetanus. Eine Idee wäre, dass der Körper in so einem Fall (sich zersetzende Zellen wegen Sauerstoffabschluss) einfach anfängt mit der Produktion von Leichengift. Dadurch wird gleichzeitig auch klar, warum die Zahl der Tetanus-Fälle so gering ist. Auf solch radikale Ideen kommt der Körper nicht bei einem kleinen Schnitt in den Finger oder einer Schürfwunde. Auch nicht bei gut blutenden anderen Wunden.

Um es nochmals herauszustellen. Wir haben 10 Tetanus-Erkrankungsfälle und 3 Tetanus-Todesfälle im Jahr. Dagegen haben wir (aus dem Gedächtnis) ca. 5.000 Todesfälle durch Verkehrsunfälle im Jahr.

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von susanne: 15.07.2006 10:38.

15.07.2006 08:42 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
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