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Zum Ende der Seite springen Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Prof. Dr. V. Hingst
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Veronika


Dabei seit: 12.06.2006
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Herkunft: Deutschland

Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Prof. Dr. V. Hingst Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Von: Erich Weber [mailto:erich.weber.neumarkt@t-online.de]
Gesendet: Sonntag, 9. September 2007 10:41
An: 'redaktion@sueddeutsche.de'; 'textarchiv.nn@pressenetz.de'; 'cr@mittelbayerische.de'
Betreff: Vogelgrippe-Massentötung: Dienstaufsichtsbeschwerde

Sehr geehrte Damen und Herren in den Redaktionen von:
Süddeutsche Zeitung
Mittelbayerische Zeitung
Nürnberger Nachrichten

Ich bitte Sie um Unterstützung bei der Klärung der wahren Ursachen zur Vogelgrippe. Zur Info sende ich Ihnen anliegend meine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Prof. Dr. Hingst am LGL an Minister Schnappauf.

Als Bürger will ich es nicht dulden, dass allein auf Grund des Glaubens an einen "weltweiten Konsens" (Dr. Hingst) solche Maßnahmen ergriffen werden, während seit Jahren die Fragen nach den wahren Ursachen abgeblockt werden.

Ich bitte Sie, Ihre Leser entsprechend zu informieren, damit die Bürger nicht nur betroffen über diese Massenvernichtungsmaßnahmen reden, sondern verantwortlich für sich und die Welt um uns herum handeln können.

Mit freundlichen Grüßen,

Erich Weber
Nibelungenstr. 3
92318 Neumarkt




Abs: Dr. Erich Weber, Nibelungenstr. 3, 92318 Neumarkt 9.9.2007

An den Leiter des
Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
Herrn Staatsminister Dr. Werner Schnappauf
Rosenkavalierplatz 2,
81925 München
Fax (089) 9214-2266

Dienstaufsichtsbeschwerde
gegen den Leiter des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit
und Lebensmittelsicherheit (LGL), Prof. Dr. V. Hingst wegen der Anordnung der Massentötung von Geflügel,
obwohl er auch nach vielen Nachfragen keine Nachweise über die Existenz des H5N1-Virus, der
Aussagekraft der Tests und der Übertragbarkeit der „Vogelgrippe“ erbracht hat.

Sehr geehrter Herr Minister Schnappauf,

laut SZ-Bericht vom 7.9.2007 (s. /1/) haben Sie gemeinsam mit Minister Seehofer die Entscheidung zurTötung des Geflügelbestandes in der Nähe von Nittenau getroffen, weil Tests positiv auf H5N1 gewertet wurden.
Eine Erkrankung der Tiere lag nicht vor (s. /2/). Prof. Dr. V. Hingst als Leiter des LGL nennt dies eine "Vorsichtsmaßnahme", obwohl in dem Betrieb keine Tiere krank waren. Es handele sich angeblich auch nicht um eine "hochpathogene H5N1-Variante".
Ihre Entscheidung zur Tötung basiert nicht auf empirisch wissenschaftlich nachprüfbaren Fakten, sondern weil die Ihnen untergeordnete Behörde (LGL) an einen „weltweiten Konsens“ glaubt.
Eine derartige „Vorsichtsmaßnahme“ ist weder ethisch, wissenschaftlich noch ökonomisch vertretbar:

1. Glauben an „Konsens“ statt wissenschaftlichem Nachweis des Virus
Viele Nachfragen von Bürgern an Behörden und "Experten" haben bisher keinen einzigen publizierten empirisch-wissenschaftlichen Beweis für die Existenz des H5N1-Virus ergeben.
Folgende Schreiben wurden veröffentlicht (s. /3/):
Dr. Dr. Rinder, Sachgebietsleiter Infektiologie am LGL, 16.3.2006: „Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass der öffentliche Gesundheitsdienst einschließlich der Gesundheitsämter und des Landesamtes für eine Beweisführung für oder gegen die Existenz von Viren nicht zuständig ist. Leider kann ich Ihnen auch keine zuständige Behörde nennen.“
Dr. Hingst bestätigt am 2.8.2006 diese Aussage und verweist auf einen „weltweiten Konsens“ bzgl. der infektiologischen Bedeutung von Influenzaviren für die Ausbildung von Erkrankungen bei Tieren und Menschen. Es bestehe kein „Handlungsbedarf“ für eine „nochmalige Beweisführung in der Sache oder Infragestellung dieses Konsens“.

2. Glauben an Fehlerfreiheit der Nachweis-Tests.
Die durchgeführten Tests auf den H5N1-Erreger können ohne direkten Virusnachweis (s. Punkt 1) nicht als valide bezeichnet werden. Falsch-positive Tests sind möglich. Wie wird ausgeschlossen, dass die in /1/ genannten "H5N1-Erreger" keine falsch-positiven Testergebnisse sind? Diese sind besonders dann häufig, wenn es nur wenige Erkrankungen gibt (siehe Bundesgesundheitsblatt /4/).
Im Fall von Nittenau waren keine Erkrankungen erkennbar – die Fehlerrate der Tests müsste demnach erheblich sein.

3. Fehlende Nachweise der Pathogenität
Die Übertragbarkeit des "H5N1-Erregers" zwischen Tieren oder auf Menschen wurde bisher nicht durch empirisch-wissenschaftlich überprüfbare Methoden verifiziert.
Auch nach ca. 2 Jahren "Vogelgrippe" können die "Experten" nur vermuten:
• wie die Übertragung erfolgen soll (in Wachenroth/Erlangen soll es Stroh gewesen sein)
• welche Gefahren für die Geflügelbestände durch den behaupteten Erreger ausgehen (in Nittenau waren die Tiere nicht sichtbar krank)
• wie Menschen dadurch gefährdet werden sollen (darüber gibt es nicht einmal einen „weltweiten Konsens“)

Prof. Dr. Hingst kennt die fehlenden Beweise für Pathogenität und Validität der Testverfahren und hat
trotzdem die Tötungsmaßnahme nicht verhindert. Die Folgen davon sind:
• tierschutz-verachtende Tötung von mehr als 200 000 Tieren ohne Krankheitssymptome
• Verpflichtung hunderter Mitglieder von Hilfsdiensten (Feuerwehr, THW, …) zu diesen Vernichtungsaktionen
• Kosten für den Steuerzahler für diese Maßnahmen

Nur zur Erinnerung:
Bei der BSE-Hysterie vor einigen Jahren wurden anfangs ganze Betriebsbestände "gekeult", dann nur Teilbestände, obwohl es nie einen aussagekräftigen Beweis für die Gefährdung der Menschen gab.
Statt die Ursachen für Massenkrankheiten z.B. in nicht artgerechter Massentierhaltung zu suchen, werden Viren als „Konsens“ behauptet. Ich bitte Sie, das LGL auf seine Aufgabe zur Erforschung der wahren Ursachen zu verpflichten und den Glauben an einen „weltweiten Konsens“ nicht weiter als Basis solcher Entscheidungen zu machen.

Mit freundlichen Grüßen
Erich Weber
_______________________________________________________
Quellenangaben:
/1/ http://www.sueddeutsche.de/,ra13l2/bayer...kel/123/131886/
07.09.2007 20:02 Uhr Nittenau
< Anders als in Wachenroth war in den beiden Betrieben die Vogelgrippe aber noch nicht offen ausgebrochen. "Jedenfalls ist es in ihnen zu keinem Massensterben von Tieren gekommen", sagte Roland Eichhorn, der Sprecher des Verbraucherschutzministeriums. "Unsere Untersuchungen an geschlachteten wie an lebenden Enten haben jedoch ergeben, dass der H5N1-Erreger bereits in beiden Beständen vorhanden ist."

/2/http://de.news.yahoo.com/ap/20070907/twl-bayern-keult-200-000-enten-wege
n-vog-1be00ca_1.html
"Die Vogelgrippe sei auf dem Betrieb in der Oberpfalz noch nicht ausgebrochen, die Enten seien noch nicht krank. Die Keulung sei «eine reine Vorsichtsmaßnahme», sagte Hingst.“

/3/ Krafeld, Dr. Lanka: „Impfen und AIDS: Der Neue Holocaust“, ISBN 3-937342-19-2 (darin Kopie der Schreiben S. 101 und S. 107f)

/4/ Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz 3-2006, S. 287 – 295: Uphoff, Hauri, Schweiger, Heckler, Haas, Grüber, Buchholz (Zentrum für Gesundheitsschutz, Robert-Koch-Institut, NLGA Hannover, Deutsches Grünes Kreuz) – „Zur Schätzung der Schutzwirkung der Influenzawirkung aus Surveillancedaten“
Der Artikel im Bundesgesundheitsblatt enthüllt, dass in „Expertenkreisen“ die "Missklassifikationen" von Tests (konkret Polymerasekettenreaktion - PCR-Tests) - speziell bei "geringer Influenzasaison" bekannt ist.
Folgend Aussagen finden sich dazu:
„Eine rein klinische Diagnose ist für Influenza kaum möglich, und Ergebnisse der in Laboren untersuchten Abstriche von Erkrankten können die Diagnosesicherheit erheblich verbessern. Je nach Sensitivität und Spezifität der hierfür verwendeten Nachweismethode sind aber auch bei vorliegenden Laborergebnissen Missklassifikationen möglich. Da es sich um eingesandte Abstriche unterschiedlicher Qualität handelt, ist zu erwarten, dass die Feldsensivität und Feldspezifität des Nachweisverfahrens geringer ist als unter kontrollierten Bedingungen im Vergleich mit einem Goldstandard.“
„Spezifität: Die Variation der Spezifität von 100 bis 92% wirkt sich in einer starken Influenzasaison weniger aus, da deutlich mehr Fälle auftreten und damit ein kleinerer Anteil falsch positiver an allen positiven Proben auftritt.“

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Veronika: 09.09.2007 19:57.

09.09.2007 12:33 Veronika ist offline E-Mail an Veronika senden Homepage von Veronika Beiträge von Veronika suchen Nehmen Sie Veronika in Ihre Freundesliste auf
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