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susanne


Dabei seit: 01.06.2006
Beiträge: 720

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Ich finde, dass etliche Punkte sehr gut und sehr klar benannt werden. Es ist schon sehr abstrus, dass es der Bevölkerung seit Jahren wirtschaftlich immer schlechter geht, sie immer schneller und immer besser für immer weniger Geld arbeiten muss und Sozialstandards abgebaut werden und dass genau diese Menschen, zu deren Lasten ständig umverteilt wurde, nun für die Rettung maroder Banken aufkommen müssen.

Nachdem der Karren nun aber so in den Dreck gefahren wurde, ist diese Vorgehensweise aber möglicherweise alternativlos. Man könnte eventuell die Situation tatsächlich dahingehend nutzen, die geretteten Banken zu verstaatlichen. Es werden aber grundsätzlich neue Regeln für den Finanzmarkt erforderlich sein, denn allein die Tatsache, dass es sich um Staatsbesitz handelt, schützt nicht vor spekulativem Handeln, wie etliche Landesbanken zeigen.

Andere Punkte wiederum sind m.E. nicht durchführbar, wie z.B. eine Vermögensteuer von 5-10% für besonders hohe Vermögen, weil die Vermögenden bei einer zu hohen Belastung ins Ausland wegziehen werden, niemand ist bereit, sich derart sein Vermögen abschmelzen zu lassen. Wo genau diese Grenze liegt, das könnte aber ruhig mal ausgetestet werden, denn so ein Wegzug ins Ausland ist schon ein ziemlicher Schritt und vielleicht ziehen auch andere Länder noch nach, wenn angesichts der Krise sich genügend Menschen gegen die Verhältnisse wehren.

Man darf wohl nicht im vorauseilenden Gehorsam wegen der Globalisierung stets bei allem Zurückhaltung üben und damit die Ausplünderung des kleinen Mannes zulassen.

Und immer dieses Argument, zuerst müsse es der Wirtschaft gut gehen, bevor man über soziale Dinge sprechen könne, ich habe auch an dieses Argument geglaubt. Aber es stellt sich heraus, dass unter diesem Vorwand nur alle Gelder abgesaugt werden.

Wahrscheinlich muss man wirklich mal bei der anderen Seite beginnen und Grenzen für diese Ausplünderung erkämpfen. Einfach einen Schlusspunkt setzen und über Steuern / Abgaben und rechtliche Rahmenbedingungen der Umverteilung ein Ende setzen, das Selbstbewusstsein der Menschen durch eine gute Ausbildung stärken, sich auf weitere Plus-Punkte besinnen und diese ausbauen.

Das könnte vielleicht ein Weg sein, mit dem Kapitalismus und seinen Begehrlichkeiten klar zu kommen. Den Menschen früher war das klar, dass es sich stets um einen Kampf handelt zwischen den Menschen einerseits und dem Kapital andererseits. Das ist wohl angesichts einer zunehmend von Energie und Maschinen getragenen Produktion sowie angesichts eines ständigen Wirtschaftswachstums in Vergessenheit geraten.

Eine solche veränderte Produktionsweise kann aber nicht bedeuten, dass der Kapitalismus plötzlich ohne die Menschen auskommt oder dass jeder, der ohne Arbeit dasteht, nur noch Fußabtreter der Nation ist, sondern es muss über veränderte Strukturen, wie z.B das bedingungslose Grundeinkommen nachgedacht werden, das den Sozialstandard sichert und die aufgrund der veränderten Situation sich ergebenden Freiheiten auf alle verteilt.

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von susanne: 27.04.2009 13:17.

25.02.2009 10:00 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
Fenja Fenja ist weiblich


Dabei seit: 01.09.2007
Beiträge: 58

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Zur Finanzierung der Finanzkrise

Wem gehört Deutschland?

Entschuldigt die unkommentierten Links... Ich habe gewisse Zweifel, ob die Verstaatlichung von Banken etwas bringt, oder genauer gesagt, ob die Banken dann Staatsbesitz sind oder nicht eher umgekehrt... Auch erscheint mir die Realisierung der Umverteilung angesichts der Machtstrukturen da etwas schwierig.
Bin noch gerade dabei, mich einzulesen und mir einen Überblick zu verschaffen.
Wie seht ihr das?
25.02.2009 21:24 Fenja ist offline E-Mail an Fenja senden Beiträge von Fenja suchen Nehmen Sie Fenja in Ihre Freundesliste auf
michael michael ist männlich


Dabei seit: 17.06.2006
Beiträge: 433
Herkunft: Deutschland

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Hallo

ich frage mich schon die ganze Zeit, wer ist eigentlich der Staat ?

der Staat ist das, was die Masse an Menschen an Bewußtsein hat -

die Politiker spiegeln nur das Bewußtsein der Menschen wieder -

Ein Staat ist immer als ganzes zu sehen - alles andere ist Machtausdruck von einigen wenigen - die behaupten sie währen der Staat

Wenn die Masse Mensch das Bewußtsein hat, das einige wenige Führungskräfte den Staat darstellen dürfen dann kann das so sein.

Aber wenn eine bestimmte menge an Menschen, hier die Kritische Masse ein bestimmtes Bewußtsein hat, dann potenziert sich ein Massenbewußtsein sehr schnell. Dieses ist am Beispiel des 100 dersten
Affen sehr gut beschrieben.

http://www.google.de/search?source=ig&hl...Affe&meta=lr%3D

Also wenn das Staatsfernsehen und die gekauften Medien die Menschen jetzt jeden Tag von morgens bis abends voll Hypnotisiert das dieses und jenes so ist, dann kann man sich ausrechnen was passiert.

Banken können nie in der Hand von einigen wenigen sein - es sei denn die Masse der Bevökerung läst es zu - denn die Banken und Bänker spiegeln das Bewußtsein der Menschen wieder -

Wenn die Hochfinanz ganz bewußt über die Medien hypnotisiert - dann wird die Masse Mensch das verwirklichen was sie Hypnotiisiert ausstrahlt - wenn ich immer stärker denke das ich krank bin - dann wird sich das verwirklichen - wenn ich immer stärker denke das ich gut bin dann wird sich das zeigen -

Es geht der Hochfinanz nicht ums Geld es geht um die Seelen der Menschen welche die Hochfinanz zu ihren Zwecken hypnotisiert und manipuliert - aufwachen !

Ordnung aus dem Kaos - aber diese Welt Ordnung die die Hochfinanz aufbaut ist der Wahnsinn - von daher setzen Millionen und aber Millionen Menschen derzeit verstärkt Gegenpohle zu einer Welt der Hochfinanz dir nichts aber auch gar nichts mit Liebe zu tun hat und auch nicht Krafeld und Lanka mit Androhung von Geldzahlungen aus der Welt schaffen kann.

von daher bitte auch diesen Beitrag zur Hepatitis C Lüge in euren Verteiler mit einbinden denn - durch Bewußtsein zum Licht !

http://www.youtube.com/user/FreddyMagic1

http://www.virus-matrix.de/hep.html

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von michael: 26.02.2009 21:05.

25.02.2009 21:42 michael ist offline E-Mail an michael senden Beiträge von michael suchen Nehmen Sie michael in Ihre Freundesliste auf
Juergen2006


Dabei seit: 01.06.2006
Beiträge: 719

Themenstarter Thema begonnen von Juergen2006
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In der Krise muß eben alles verwertet werden, auch wir selbst http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,611960,00.html
07.03.2009 18:29 Juergen2006 ist offline E-Mail an Juergen2006 senden Beiträge von Juergen2006 suchen Nehmen Sie Juergen2006 in Ihre Freundesliste auf
susanne


Dabei seit: 01.06.2006
Beiträge: 720

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Hier gibt es einen sehr interessanten Artikel von Bernd Senf, in dem er auf seine Weise die Giralgeldschöpfung aus dem Nichts erklärt. Besonders interessant ist die Darstellung der Auswirkungen, die zum Nachdenken anregt:

Bankgeheimnis Geldschöpfung

"Zur Problematik der Giralgeldschöpfung

Das Bankgeheimnis Geldschöpfung verdeckt die Fragwürdigkeit, dass die Banken für aus dem Nichts geschöpftes Geld von den Kreditnehmern Zinsen und Tilgung fordern – und bei Nichterfüllung auf das beliehene Eigentum der Schuldner – wie zum Beispiel Immobilien – zurück greifen und es zwangsversteigern lassen. Auf diese Weise verlieren überschuldete Schuldner zuweilen das Dach über dem Kopf und den Boden unter den Füßen. Diese Konsequenz kann auch ganze überschuldete Länder (zum Beispiel der Dritten Welt) treffen, so dass die Gläubiger die Kontrolle über Menschen und Ressourcen bekommen. Die zugrunde liegende Abfolge „Kreditbedarf – Verschuldung und Enteignung“ zieht sich wie ein roter Faden, wie ein Thema mit Variationen durch einige Tausend Jahre Geldgeschichte, aber sie wird besonders grotesk, wenn die Mittel zur Kreditvergabe – wenn auch in gewissen Grenzen – aus dem Nichts geschöpft werden. Man kann diesen Zusammenhang auf einen kurzen Nenner bringen:

Mit selbst geschöpftem Geld – kaufen sie die Welt."
09.06.2009 22:09 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
susanne


Dabei seit: 01.06.2006
Beiträge: 720

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Zur Frage, ob Wachstum wirklich notwendig ist, scheint es jetzt ein Umdenken zu geben. Auch das Bürgergeld sowie der hier bereits vielzitierte Club of Rome werden in diesem Artikel erwähnt.

Wohlstand ohne Wachstum

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von susanne: 04.12.2009 12:47.

04.12.2009 10:43 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
susanne


Dabei seit: 01.06.2006
Beiträge: 720

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Hier gibt es einen interessanten Artikel, der sich mit dem Thema Geldsystem beschäftigt. Neben der Frage, was ist Giralgeld und wie entsteht es, beschäftigt sich der Beitrag auch mit der Frage, wie man das ganze System verändern könnte, wie man die Geldschöpfung der Banken unterbinden könnte. Der Vorschlag lautet: Umwandlung von Giralgeld in "Vollgeld", wodurch der Geldschöpfungsprozess wieder auf die Zentralbanken verlagert würde und somit dem Staat zugute käme. Das Problem der ausufernden Staatsschulden wäre damit gelöst, so der Wirtschaftssoziologe Joseph Huber. Das würde dann vom Ergebnis her auch der Forderung von Nicolas Hofer gleichkommen, den Geldschöpfungsprozess wieder in die Hände des Staates zu legen, so dass das Problem der Staatsverschuldung beseitigt wäre, anstatt dass die ganzen Zinsen von den Bürgern getragen und von den Banken eingesteckt werden.

Vollgeld statt Giralgeld - Das Ende der monetären Fata Morgana
15.06.2010 00:22 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
Juergen2006


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Es gibt nicht mehr viel
Zitat:
Seine bisher eingesetzten Mittel haben den Markt kaum stimuliert: Die Zinsen sind schon seit Ende 2008 nahe null; die Pressen der Notebank schieben Sonderschichten und spucken immer mehr Geld aus. Doch ihr Effekt ist, wie auch die von der Fed unterstützten staatlichen Maßnahmen, verpufft.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Juergen2006: 22.07.2010 21:12.

22.07.2010 21:09 Juergen2006 ist offline E-Mail an Juergen2006 senden Beiträge von Juergen2006 suchen Nehmen Sie Juergen2006 in Ihre Freundesliste auf
Edwin Christian


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Pressekonferenz Verfassungsbeschwerde Griechenland- und EU-Rettungsschirm

http://www.youtube.com/watch?v=wXNsivWGQ1Q


Leben wir schon in den vereinigten Staaten von Europa? Gibt es die übermacht der Banken die sich jeder Kontrolle entziehen? Ist die Bundesregierung noch demokratisch, frei und unabhängig in ihren Endscheidungen? Zieht uns die Währungsunion in den Abgrund?

Edwin Christian

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Ich unterstütze die Einführung eines allgemeinen, personenbezogenen, bedingungslosen Grundeinkommens in Existenz- und teilhabe-sichernder Höhe.
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18.02.2011 20:25 Edwin Christian ist offline E-Mail an Edwin Christian senden Beiträge von Edwin Christian suchen Nehmen Sie Edwin Christian in Ihre Freundesliste auf
Joeser Joeser ist männlich


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Hallo,
mir fällt da eine ähnliche Situation bei den ehemaligen Ostblockstaaten ein.
Dank dem Fleiß der Deutschen war die wirtschaftliche Entwicklung der DDR in diesem Rahmen positiv - bis zur Etablierung des RGW (Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe).
Anliegen war es, in allen Mitgliedsstaaten etwa den gleichen Lebensstandard zu erreichen. Als am besten entwickeltes Land wurde die DDR die "melkende Kuh" für die anderen.
Das war für sie der Anfang vom Ende!
Ihr ging die Milch aus, sie hat es nicht überlebt!

Gruß JO
19.02.2011 11:00 Joeser ist offline E-Mail an Joeser senden Beiträge von Joeser suchen Nehmen Sie Joeser in Ihre Freundesliste auf
Steffi Steffi ist männlich


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Wenn das so ist Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Wissen wir ja wo das Geld hingeht!
http://www.deutsche-stimme.de/ds/?p=4229

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Nur 2 Dinge sind unendlich, das Universum und die Menschliche Dummheit! Beim Universum , bin ich mir nicht ganz sicher! (A. Einstein) Wo Recht zu Unrecht wird, ist Rebellion Pflicht!
19.02.2011 13:54 Steffi ist offline E-Mail an Steffi senden Beiträge von Steffi suchen Nehmen Sie Steffi in Ihre Freundesliste auf
Juergen2006


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Deutschland hat als Mittel gegen die kapitalistische Überproduktionskrise seinen enormen Exportüberschuss. Das setzt aber voraus, daß die "schwächeren" Länder sich verschulden (dürfen). Man kann es drehen und wenden wie man will und Sündenböcke suchen (bevorzugt nicht-deutsche), letztlich liegt doch alles daran, daß das kapitalistische System sich zu Tode siegt. Hier auch ein aktueller Artikel von Robert Kurz http://www.exit-online.org/textanz1.php?...dex=0&posnr=507
19.02.2011 18:42 Juergen2006 ist offline E-Mail an Juergen2006 senden Beiträge von Juergen2006 suchen Nehmen Sie Juergen2006 in Ihre Freundesliste auf
Edwin Christian


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Hallo Joeser

Deine Ausführung lässt mich nicht gerade positiv in die Zukunft schauen.

Hallo Steffen

Wer ist DIE Deutsche Stimme? Hab schon so viele Deutsche Stimmen gehört das mir ganz schwindelig wird!

Hallo Jürgen

Wenn wir wirtschaftlich so erfolgreich sind sollten da nicht alle Menschen dieser Gemeinschaft eine Grundabsicherung haben und ich meine damit nicht Hartz 4? Haben denn nicht fast alle Menschen die letzten Jahrzehnte dazu beigetragen das die Wirtschaft so erfolgreich ist?

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19.02.2011 21:04 Edwin Christian ist offline E-Mail an Edwin Christian senden Beiträge von Edwin Christian suchen Nehmen Sie Edwin Christian in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Edwin, das müßte man natürlich versuchen, so weit es geht, so lange es geht. Die Neoliberalen sind zwar meiner Ansicht nach nicht schuld an der Krise, wohl aber daran, daß die Folgen der Krise "sozial unausgewogen" sind. Bei zunehmendem Wettbewerbs- und Rationalisierungsdruck sind eben nicht mehr alle Menschen "rentabel" einsetzbar, und die Überflüssigen (um sie so zynisch zu bezeichnen wie sie behandelt werden) kriegen es dann zu spüren. Das sollte man also zu vermeiden versuchen (z.B. mit BGE), wobei sich aber bald die Frage nach einem (weitergehenden) Systembruch stellen könnte.

LG Jürgen
19.02.2011 22:01 Juergen2006 ist offline E-Mail an Juergen2006 senden Beiträge von Juergen2006 suchen Nehmen Sie Juergen2006 in Ihre Freundesliste auf
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http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaf...,745943,00.html
Interview mit Jutta Ditfurth, die mal wieder mit "ihren" Grünen abrechnet.
Ich finde Ditfurth immer erfrischend, ihre Veranstaltungen kann ich durchaus empfehlen, auch wenn ich nicht alle Ansichten teile, und andere dies evtl. noch viel weniger tun werden.
Am Schluß dieses Interviews (Seite 2) bestreitet sie Sachzwänge. Da ist sie mit vielen Linken und Grünen durchaus auf einer Linie, und man muß m.E. dazusagen, daß es durchaus Sachzwänge innerhalb dieses Systems gibt, die man auch benennen sollte, obwohl es gleichzeitig immer noch Handlungsspielräume gibt. Aber eine echte Überwindung dieser Sachzwänge könnte man nur duch eine Sprengung des Systems erreichen, wozu Ditfurth ja bereit wäre, die meisten Linken, Grünen, Alternativen aber nicht (und die sog. "MItte" ja sowieso nicht).
20.02.2011 08:41 Juergen2006 ist offline E-Mail an Juergen2006 senden Beiträge von Juergen2006 suchen Nehmen Sie Juergen2006 in Ihre Freundesliste auf
Edwin Christian


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Hallo Jürgen,

Zitat:
Die Neoliberalen sind zwar meiner Ansicht nach nicht schuld an der Krise, wohl aber daran, daß die Folgen der Krise "sozial unausgewogen" sind.


für mich tragen die aber zumindest eine Mitschuld an der Krise, wer hat den die sogenannte unrentable Ostwirtschaft platt gemacht zu gunsten der großen Westkonzerne? Wer hat die Banken gefüttert? Vorfahrt für die Wirtschaft, alles muss sich unterordnen u.s.w.


Jutta Ditfurth war für mich einer der klugen Köpfe bei den Grünen, leider hat sie den sogenannten Realos das Feld Überlassen. Ihre negative Meinung über den Bayerischen Liedermacher Hans Söllner habe ich auch nicht verstanden, möchte aber nochmal an die tollen Sendungen Querschnitte mit ihrem Vater Hoimar von Ditfurth erinnern die ich immer so toll fand. Ihr konsequentes handeln (Austritt bei den Grünen) finde ich heute noch bewundernswert.



Was ist unter einer Sprengung des Systems zu verstehen?


Gruß
Edwin

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20.02.2011 14:20 Edwin Christian ist offline E-Mail an Edwin Christian senden Beiträge von Edwin Christian suchen Nehmen Sie Edwin Christian in Ihre Freundesliste auf
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