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Thema: Global kaputt gen...
Gerrix

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RE: Global kaputt gen 19.07.2008 18:40 Forum: Austausch von Informationen und Dateien


Hier der 2. Teil wegen "zu lang"

Nun zu Demeter, wobei meine Antwort bereits einen Kommentar zum "grünen Gesülze" enthält. Die Grüne hat von mir noch keinen weiteren Brief erhalten.
DEMETER info@demeter.de

29.06.08
Guten Tag!
Als überzeugte Einkäuferin von Bio-Artikeln - nicht zuletzt um genmanipulierten Produkten auszuweichen - bin ich entsetzt über die Genehmigung von 0,9 % genmanipulierten Beimischungen in Bioprodukten. Ich habe vergebens auf den Aufschrei der Branche gewartet, oder habe ich ihn vielleicht überhört?
Nun ist mir der folgende Artikel begegnet, in dem geschrieben steht:

"So dürfen zum Beispiel unter dem neuen BIO-Label der EU, welches in Deutschland zur Anwendung kommt, offiziell bis zu 0,9 % der verwendeten Zellen Gentechnik, also aktivierte Nukleinsäure in Plasmid-Form, enthalten. Das bedeutet in Praxis, daß in einem Bissen einer Speise leicht mehrere zehntausend zellkernauflösende Plasmide enthalten sein können. Selbst das darf dann noch als BIO bezeichnet werden. Der Demeter-Verband wollte da auch nicht hinten anstehen und hat den Demeter-Landwirten nun erlaubt, zum Füttern der Tiere 30 % EU-BIO-Futter einzusetzen. Demeter-Produkte zerstören nun auch den Zellkern. Ein individuelles Ausweichen oder Rettung vor dem Wahnsinn, wenn sich nicht Entscheidendes ändert, ist nicht mehr möglich."

Ich bitte Sie, mir die Wahrheit mitzuteilen: Ist es richtig dargestellt, daß bei der Herstellung von Demeter-Produkten genmanipulierte Organismen und Pflanzen verwendet werden? Ist die Aussage im o.g. Absatz richtig, daß Demeter-Landwirte Genfutter verwenden?

Den ganzen Artikel habe ich Ihnen als WORD-Datei angehangen. Für den Fall, daß Sie eine solche Datei nicht öffnen wollen, kopire ich ihn auch hier anschließend hinein.
In dringender Erwartung Ihrer Auskunft verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen, ...., Köln

Die schnelle Antwort:
Hallo + Guten Tag, ....

vielen Dank für Ihre besorgte Email die ich gern beantworte.

Demeter arbeitet konsequent ohne gentechnisch veränderte Substanzen - das gilt auch weiterhin. Dennoch leben auch wir bio-dynamischen Erzeuger und Verarbeiter nicht unter einer Glasglocke und deshalb lässt es sich nicht immer ganz ausschließen, dass GVO durch Fremdstäube und ähnliches in unsere Rohstoffe gelangen könnte. Um genau darüber informiert zu sein und gegensteuern zu können werden umfangreiche Analysen durchgeführt. Die Praxis im Bio-Bereich ist nach wie vor so, dass kontaminierte Produkte abgelehnt und nicht vermarktet werden. Allerdings hat der Gesetzgeber durch die neue EU-Bio-Verordnung erlaubt, dass Lebensmittel als Bio verkauft werden dürfen, die bis zu 0,9 % nachweislich unbeabsichtigte Verunreinigung mit GVO enthalten. Mit diesem gesetzlichen Grenzwert sind alle Bio-Akteure weder glücklich noch haben sie sich damit arrangiert. Er drückt allerdings aus wie die reale Situation durch die Aussaat von GVO-Saatgut inzwischen ist - es wird immer schwieriger GVO-freie Rohstoffe zu gewinnen, selbst wenn sorgfältigst biologisch und biologisch-dynamisch gearbeitet wird. Deshalb gehen alle unsere Anstrengungen dahin, GVO in der Landwirtschaft dauerhaft zu verunmöglichen. Dafür brauchen wir die Unterstützung von Verbraucherinnen wie Ihnen - und dafür danken wir sehr.

Demeter-Lebensmitteln können Sie nach wie vor vertrauen, denn Demeter-Erzeuger und -Hersteller arbeiten konsequent ohne Agro-Gentechnik. Da Soja ja ein besonders heikles GVO-Thema ist, empfehle ich Ihnen auch die homepage unseres Vertragspartner Taifun LifeFood, der Tofuprodukte herstellt und sich für genfreien Sojaanbau in Demeter-Qualität in Deutschland engagiert. www.life-food.de -

Wenn Sie weitere Fragen haben freue ich mich über Ihre Email.

Herzliche Grüße

Renée Herrnkind
Demeter-Pressesprecherin

Telefon 06441 8977127
Fax 06441 8977125
E-mail Renee.Herrnkind@demeter.de

Demeter macht aus der Natur das Beste für Körper, Seele, Geist -
Lebensmittel in bio-dynamischer Qualität.


Sehr geehrte Frau Hermkind,
persönlich bin ich davon überzeugt, daß die Demeter-Landwirte sich größte Mühe geben, gentechnikfreie Erzeugnisse zu produzieren. Das mit den 30 %, die Dr. Lanka in seinem Artikel benannte, erklärt sich so:
Lt. den Richtlinien von Demeter müssen oder sollen mindestens 66 % des Futters aus Demeter-Anbau sein, das heißt im ungünstigsten Fall, daß 33 % aus anderem Öko-Landbau und EU-Biolandbau stammen können. Da die EU aber nun für BIO diese 0,9 % Beimischung toleriert und als „nichtexistent“ betrachtet, sofern keine Absicht nachgewiesen werden kann, kam der Autor des Ihnen zugesandten Artikels „Global kaputt gen“ zu dem Schluß, daß Demeter nun in 30 % der Futtermittel diese 0,9 % Gen-Beimischung ebenfalls (indirekt) toleriert. Defacto ist es so, daß es für das Opfer egal ist, ob es Mord oder Totschlag war, so wie es für die Verunreinigung von Bio-Lebensmitteln keine Rolle spielt, ob es absichtlich oder unabsichtlich geschah. Die Absicht ergibt sich aber schon aus der grundsätzlichen Erlaubnis, auf dem europäischen Kontinent überhaupt genmanipulierte Freiland-Aussaaten zu genehmigen. Denn „der Wind weht, wo er will“ – siehe sog. Sahararegen, der sich auf den Autos bei uns niederschlägt.
Sie stellen ja selbst fest, daß es immer schwieriger wird, gen-frei zu produzieren. Daß sich diese Lage mit der Zeit exponential verschlimmert, ist nur logisch und kann am Beispiel der USA ganz klar aufgezeigt werden. Entsprechende Artikel sind Ihnen gewiß auch bekannt.
Mit anderen Worten – wenn nicht alle Bio-Anbauer und Verbände sich spürbar, effektiv und vor allem sofort zusammentun, um ein Verbot jeglicher Freilandaussaat zu erreichen – Argumente gibt es ja wohl mehr als genug -, wird Bio oder „gentecfrei“ zum Traum und die Auswirkungen zum Alptraum!
Alles, was von den angeblich „Grünen“ unternommen wird – oder unterlassen, siehe Stimmenthaltung von Kühnast im April 2004 bei der Zulassung von Genmais BT 11!! – sind lediglich Rückzugsgefechte und Spiegelfechtereien, um dem „Verbraucher“ Sand in die blauen Augen zu streuen. Ich habe diese Grünen ja auch angeschrieben und will Ihnen deren Antwort nicht vorenthalten. Meine Kommentare dazu stehen als Anm.: in Klammern:
Grüne: Zur EU-Öko-Verordung: Die EU-Landwirtschaftsminister beschlossen 2007 eine Veränderung der EU-Öko-Verordnung. Die neuen Regelungen werden 2009 in Kraft treten. Auch nach den neuen Regelungen ist – wie bisher - der absichtlichte Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen bei der Produktion von ökologischen Lebensmitteln verboten. D.h. kein ökologisch wirtschaftender Landwirt darf bewußt gentechnisch veränderte Pflanzen oder Futtermittel oder ähnliches bei der Produktion einsetzen, auch nicht bis zu einem bestimmten Schwellenwert. (Anm.: das „bewußt“ und „absichtlich“ muß man ihm wohl erst mal nachweisen, oder ist hier die Beweislast umgekehrt?)
Neu ist lediglich, daß die Frage der Verunreinigung von ökologisch erzeugten Lebensmitteln im EU-Recht nun geregelt wird (bisher ist diese Frage ungeregelt gewesen). Dies ist wichtig, da Öko-Landwirte - genau wie konventionell wirtschaftende Landwirte - weder nach EU-Recht und auch nicht nach nationalem Recht in Deutschland vor einer gentechnischen Verunreinigung gut genug geschützt sind (was von Seiten Bündnis90/Die Grünen u.a. stark kritisiert wird) (Anm.: „stark kritisiert“? Was man als himmelschreiendes Unrecht ansieht und auch in seinem Parteiprogramm anspricht, das muß man bekämpfen und nicht „kritisieren“! Außerdem, was heißt „gut genug“ geschützt? Entweder bin ich geschützt oder ich bin es nicht!).
Nun haben die EU-Landwirtschaftsminister eine Regelung neu in die EU-Öko-Verordnung mit aufgenommen, dass auch Produkte, die in geringem Maß und vor allem unabsichtlich (also nicht bewusst z.B. durch den ökologisch wirtschaftenden Landwirt) mit Gentechnik verunreinigt sind, zulässig sind. Für diese Verunreinigung soll zukünftig - genau wie bereits bei konventionellen Produkten - ein Grenzwert von 0,9 Prozent gelten. (Anm.: Mit anderen Worten: Der Dreck ist jetzt überall drin und das ganz legal – es gibt keinen Schutz mehr davor, „ganz legal“! Denn damit gibt der Gesetzgeber ja zu, daß niemand sich vor der Kontaminierung schützen kann, weil die Pollen sich nicht an „Mindestabstände“ und ähnlichen Blödsinn halten! )
Sollte die Verunreinigung jedoch über 0,9 % betragen, so muß das Produkt ein Gentechnik-Kennzeichnungslabel entsprechend der EU-Vorschriften tragen und kann damit von dem Öko-Landwirt auch nicht mehr als Öko-Produkt verkauft werden.
Bündnis90/Die Grünen sind die einzige politische Fraktion, die sich seit vielen Jahren konsequent kritisch zur Agro-Gentechnik äußert, unter anderem kritisieren wir auch das EU-Zulassungsverfahren für Gentech-Pflanzen und die Sortenzulassung für den umstrittenen Gentech-Mais MON810 durch Landwirtschaftsminister Horst Seehofer. (Anm.: Ja, der umweltbewußte Mensch wählt diese sich „kritisch äußernden“ Fraktionsmitglieder, weil er glaubt, daß die etwas GEGEN die Verseuchung der Felder und der Nahrung unternehmen, aber wohin das „Kritisieren“ uns gebracht hat, sieht man an den herrschenden Zuständen. Sie mosern über Seehofer, der sich nie als „Grüner“ geoutet hat, und vergessen den Verrat von Künast im April 2004. Und am 24.06.2005 stimmte Deutschland im Umweltminister-Rat „zwar für die Zulassung von MON863, gab jedoch zu Protokoll, dass die Bundesregierung weitere Untersuchungen zur Gesundheitsverträglichkeit dieser Maislinie für erforderlich hält.“ Da war Trittin derjenige Grüne, welcher Verrat beging! Und der Wähler merkt von all der Heuchelei nichts...)

Wirklich kämpfen heißt für mich, Infostände, Plakate, Aktivierung von Bioläden, aber auch der Kleingärtnerverbände (so es die gibt), denn zu denen fliegt der Samen ja vielleicht auch, Petitionen mit den besten Argumenten, die es gibt – kurz, politische Aktion unter Einbeziehung der Basis, d.h. aller Betroffenen, also aller Menschen, die genmanipuliertes Essen ablehnen.
Empfehlenswert das Buch „Saat der Zerstörung“ von F. W. Engdahl.
Beste Grüße, ....
***

Das bemerkenswerte an allen Antworten ist, daß NIEMAND auf die Ausführungen von Dr. Lanka zum grundlegenden Betrug der Gentechnik auch nur mit einem Wort eingeht!!!
Ich würde mich sehr freuen, wennn der ein oder andere ähnliche Briefe an andere Bioland-Verbände losschicken könnte. Mal sehen, was dann von da kommt. Man muß nur nett, höfllich und echt besorgt schreiben, das ist immer wichtig. Und nur zur Sache fragen, Nebenthemen stets vermeiden.
Gruß an alle klein-kleins Freude
Gerrix
Thema: Global kaputt gen...
Gerrix

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Global kaputt gen 19.07.2008 18:33 Forum: Austausch von Informationen und Dateien


Global kaputt? Gähn?
Ich habe Antworten auf meine Rundsendung an Demeter und an die sog. Grünen bekommen. Falls das jemanden interessiert, neben den allgemeinen Auseinandersetzungen verwirrt innerhalb des Forums?


Die Antwort von den Grünen war typisch demokratisch-politisch-korrekt:
GRÜNE
info@gruene-bundestag.de

Mit Bio auf der sicheren Seite
Sehr geehrte Damen und Herren,
nachfolgender Text stammt aus Ihrem Flyer, leider ohne Datum:

Einige Gentech-Pflanzen wie Soja, Mais oder Raps haben inzwischen eine EU-Zulassung. Das heißt aber nicht, dass sie sich am Markt durchsetzen. Denn fast 80% der VerbraucherInnen wollen ihr Essen lieber ohne Gen-technik. Der Schlüssel für eine vorsorgende Lebensmittelpolitik ist die „Gläserne Lebensmittelproduktion“. Das heißt: Futter- und Lebensmittel lassen sich über die gesamte Produktionskette zurückverfolgen, dazu kommen ausreichende Kontrollen. So essen Sie weiter gentechnikfrei. Wenn Sie kein Gen-Food wollen, kaufen Sie keine Lebensmittel mit dem Hinweis „gentechnisch verändert“. Am sichersten sind Produkte aus dem Öko-Landbau – klar erkennbar am Bio-Siegel. Sie müssen garantiert ohne Bestandteile von Gentech-Pflanzen pro-duziert sein. „Ohne Gentechnik“ – mit dem Kauf von derartig gekennzeichneten Lebensmitteln, beispielsweise Milch, können Sie eine landwirtschaftliche Produktionsweise honorieren, die auf gentechnisch verändertes Futtermittel verzichtet.
Noch Fragen?
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

Jawohl, ich hätte da eine Menge Fragen. Mittlerweile sind in BIO-Produkten bis 0,9 % genmanipulierte Beimischungen erlaubt. Selbst Demeter soll seinen Landwirten eine Beimischung von Gen-Futter bis zu 30 % erlaubt haben. Wo bleibt da die Sicherheit? Abgesehen davon ist es auch eine Geldfrage, ob jemand Bio bezahlen kann.
Aber die Sache scheint noch viel schlimmer, wie der nachfolgende Artikel eines Biologen darlegt. Ich erbitte eine Stellungnahme, ob die darin behaupteten Ungeheuerlichkeiten über die Manipulation unserer Zellen usw. richtig sind. Es geht uns alle an - auch für Grüne Abgeordnete gibt es kein anderes Futter zu kaufen!
In Erwartung Ihrer Stellungnahme grüßt Sie
......

Antwort am 18.07.08:

Sehr geehrte ....
vielen Dank für Ihr Anfrage zum Thema Agro-Gentechnik, die an mich als
zuständige Fachreferentin der Bundestagsfraktion weitergeleitet wurde.

Die in ihrer Mail genannte Behauptung, wonach Demeter bis zu 30 % Beimischung von gentechnisch verändertem Futtermittel erlauben soll, ist eindeutig eine Falschinformation. Wir können Ihnen nur dringend raten, sich bei weiteren Zweifeln direkt an Demeter zu wenden und sich diesbezüglich eine Bestätigung geben zu lassen, dass dem nicht so ist. Alle ökologisch wirtschaftenden Anbauverbände - wie z.B. Bioland, Demeber oder Gäa - erlauben keine Verwendung von gentechnisch veränderten Futtermittteln, auch keine "Beimischungen" bis zu einem bestimmten Schwellenwert.

Zur EU-Öko-Verordung:
Die EU-Landwirtschaftsminister beschlossen 2007 eine Veränderung der
EU-Öko-Verordnung. Die neuen Regelungen werden 2009 in Kraft treten. Auch nach den neuen Regelungen ist - wie bisher - der absichtlichte Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen bei der Produktion von ökologischen Lebensmitteln verboten. D.h. kein ökologisch wirtschaftender Landwirt darf bewusst gentechnisch veränderte Pflanzen oder Futtermittel oder ähnliches bei der Produktion einsetzen, auch nicht bis zu einem bestimmten Schwellenwert.

Neu ist lediglich, dass die Frage der Verunreinigung von ökologisch erzeugten Lebensmitteln im EU-Recht nun geregelt wird (bisher ist diese Frage ungeregelt gewesen). Dies ist wichtig, da Öko-Landwirte - genau wie konventionell wirtschaftende Landwirte - weder nach EU-Recht und auch nicht nach nationalem Recht in Deutschland vor einer gentechnischen Verunreinigung gut genug geschützt sind (was von Seiten Bündnis90/Die Grünen u.a. stark kritisiert wird). Nun haben die EU-Landwirtschaftsminister eine Regelung neu in die EU-Öko-Verordnung mit aufgenommen, dass auch Produkte, die in geringem Maß und vor allem unabsichtlich (also nicht bewusst z.B. durch den ökologisch wirtschaftenden Landwirt) mit Gentechnik verunreinigt sind, zulässig sind. Für diese Verunreinigung soll zukünftig - genau wie bereits bei konventionellen Produkten - ein Grenzwert von 0,9 Prozent gelten. Sollte die Verunreinigung jedoch über 0,9 % betragen, so muss das Produkt ein Gentechnik-Kennzeichnungslabel entsprechend der EU-Vorschriften tragen und kann damit von dem Öko-Landwirt auch nicht mehr als Öko-Produkt verkauft werden.

Bündnis90/Die Grünen sind die einzige politische Fraktion, die sich seit
vielen Jahren konsequent kritisch zur Agro-Gentechnik äußert, unter anderem kritisieren wir auch das EU-Zulassungsverfahren für Gentech-Pflanzen und die Sortenzulassung für den umstrittenen Gentech-Mais MON810 durch Landwirtschaftsminister Horst Seehofer.

Weitere Informationen über unsere zahlreiche parlamentarische Initiativen gegen Gentech-Food auf unseren Tellern und Gentech-Pflanzen auf dem Acker finden sie unter
http://www.gruene-bundestag.de/cms/agrog...7.gentechnik.ht
ml.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Riewenherm
Referentin für Biotechnologie und Bioethik Bundestagsfraktion Bündnis90/Die
Grünen Platz der Republik 1
11011 Berlin
Tel. 030/227-51267
Fax 030/227-56481
email: sabine.riewenherm@gruene-bundestag.de
Thema: Global kaputt gen...
Gerrix

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Global kaputt gen... 05.07.2008 14:30 Forum: Austausch von Informationen und Dateien


Wer von euch hat denn schon was unternommen für die Verbreitung des Artikels "Global kaputt gen? ? Ich habe ihn an BUND, Demeter und irgendwelche "Grünen" geschickt, bisher ohne Reaktion. Bei Demeter habe ich angefragt, ob das stimmt, daß die Landwirte nun auch Futter benutzen dürfen mit genmanipulierten Organismen drin. Ich habe mir denen ihre Vorschriften für die Fütterung von Tieren angesehen. Da steht sogar, daß konventionelles Futter zur Not beigekauft werden kann, wenn es keine GMO enthält. Da aber selbst in BIO-Produkten bis zu 0,9 % GMO enthalten sein dürfen, gibt es tatsächlich für keinen von uns eine Garantie mehr (außer bei eigener Gartenware), daß er genfrei essen kann.
Am Beispiel der sog. Grünen kann man deutlich sehen, daß Parteien, sobald sie groß genug sind, unterwandert und korrumpiert werden. Das ganze Parteiensystem ist Krampf! Man sieht doch, wohin es uns in den letzten Jahrzehnten gebracht hat.
Gruß an alle klein-klein-Freiheitskämpfer!
Gerrix
Thema: allgem. fragen
Gerrix

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RE: Rechtstaat & Keinen Recht-s-staat 05.07.2008 14:20 Forum: Austausch von Informationen und Dateien


Da setze ich noch einen drauf und sage: Wir brauchen einen Gerechtigkeitsstaat! Das herrschende Recht ist immer das Recht der Herrschenden, denn die bzw. deren Lakaien setzen das sog. Recht durch die Gesetzgebung. Mittlerweile schicken ja die Konzerne ihre Angestellten in die Ministerien, um konzernrelevante Gesetze auszuformulieren. Diese Art von Recht hat nichts mit dem zu tun, was wir unter Ge-recht-igkeit verstehen. Das Gefühl für Gerechtigkeit bildet sich in den Völkern und Kulturen über viele Generationen aus und ist Bestandteil unserer Sittlichkeit ("Das tut man nicht"). Von daher kann es auch keine sog. Weltgerechtigkeit geben...

Liebe Grüße, Gerrix
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